UMBAUARBEITEN
Die Umbauarbeiten im Hochofenmuseum konnten nun endlich begonnen werden. Das Museum ist daher für Besucher voraussichtlich erst mit Beginn der Schulferien (9.7.2011) geöffnet.
Die Gestaltung der Museumsräume erfolgt im Herbst und die offizielle Neueröffung ist im Mai 2012 geplant.
Für weitere Informationen stehen Ihnen gerne Frau Sabine Keidel Tel.: 0650/8104611 und Fam. Rainer Tel. 06476/529 zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Hochofenmuseum Bundschuh
Sabine Keidel
E-Mai: eisen@hochofen-bundschuh.at
www.hochofen-bundschuh.at
Mein Naturparadies Thomatal-Schönfeld
Sehr geehrte Damen und Herren!
Sie suchen nach einem lohnenden Ausflugsziel, welches einmalige Erlebnisse, kulturelle Besonderheiten und landschaftliche Naturparadiese bietet?
Dann kommen Sie nach Thomatal, der südlichsten Gemeinde des Lungaus. Ich habe für Sie mit viel Herz eine unvergessliche Ausflugstour zusammengestellt!
KONTAKT:
Sabine Keidel, Hochofen-Museum Bundschuh, E-Mail: eisen@hochofen-bundschuh.at, Mobil: 0650/810 46 11
Verein zur Erhaltung der Schmelzanlage Bundschuh
Homepage des Hochofenmuseum BundschuhVerein zur Erhaltung der Schmelzanlage Bundschuh
Die
Hochofenanlage in BundschuhGemeinde Thomatal stellt ein
Wirtschaftsdenkmal aus dem industriellen Bereich und eine
montanhistorische Besonderheit dar. Besonders hervorzuheben ist der
Winderhitzer – eine montanhistorische Rarität – dessen Vorhandensein
nur dem Umstand zu verdanken ist, dass er, von Schutt bedeckt, dem
Zugriff der Alteisenhändler entzogen war.
Die Erzvorkommen
befanden sich 10 km taleinwärts im Schönfeldgebiet. Mit Ochsenfuhrwerken
wurde das Eisenerz zum Hochofen gebracht und zu Roheisen geschmolzen.
Die Weiterverarbeitung zu Nägeln, Draht und Formstahl erfolgte im
Hammerwerk in Mauterndorf. Im Jahre 1885 musste der Schmelzbetrieb
eingestellt werden da die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben war.
Von 1901 bis 1903 wurde unter den Pächtern E. Bleckmanns Phönix-Stahlwerke nochmals Roheisen erzeugt, danach wurde das Werk endgültig stillgelegt (1903 – 2003 = 100 Jahre Stilllegung). Im Museum werden interessante Gerätschaften, Knappengezähe (Werkzeug), Stollen-Fundstücke, eine Bergschmiede, Schlitten für den Erz- und Kohletransport, Lungauer Mineralien, Bundschuher Roheisen und vieles andere mehr gezeigt.
Der Besucher erhält einen Einblick in die Arbeitswelt der Bergleute um 1860. Mit Röstofen, Teilen des Kohlbarrens, Gebläsehaus, Hochofen, Gewerken-und Personalhaus, Gasthaus für die Hüttenarbeiter und dem Kalkofen ist es ein weitgehend vollständiges Industrie-Ensemble und steht unter Denkmalschutz. Die historischen Baulichkeiten und ein erklärend beschilderter Knappenwanderweg in Schönfeld zeugen von der einstigen bergmännischen Betriebsamkeit in unserem landschaftlich so reizvollen Gebiet und sollen uns die beschwerliche Arbeit der Bergknappen nicht vergessen lassen.
Einige Eckdaten
- 1974Gründung des Vereines zur Erhaltung der Schmelzanlage Bundschuh
- 1975 Beginn der Erhaltungsarbeiten
- 1984 Eröffnung des Hochofenmuseums
- 1990/91 Sanierung der Röstanlage
- 1994/95 Große Restaurierungsarbeiten an Hochofen, Gebläsehaus, Wasserrad und Kalkofen
- 1996 Sanierung des Pulverturmes in Schönfeld
- 1997 Instandsetzung eines Knappenhauses in Schönfeld
- 1998 Eindeckung des Personalhauses der Hüttenarbeiter
- 1999 Sanierung Ruine zweites Knappenhaus.
