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Chronik

Zu einen der größten Einsätze in den letzten Jahre zählte der Brand des Wirtschaftsgebäudes des Kocherbauers im Sommer 1999.

1967 wurde ein KLF der Marke VW-Bus T1 von der Fa. Rosenbauer angeschaft.
Dieses Auto war bis 2004 im Einsatz und wurde danach an einen Oldtimerclub verkauft.

Herr Pfarrer Leitner und Sagmeister Hans

Feuerwehrübung in Thomatal.
Von links: Weber, Sampl und Graz

von links:Weber, Graz, Sampl, Christerbauer, Sagmeister,Gradner und Sauschneider

Feuerwehrübung in Thomatal um 1940: Lieserer, Veit

Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Thomatal

Martin Jobst
1906

Leonhard Schiefer
1906-1924

Andrä Grübl
1924-1930

Johann Moser
1930-1938

Thomas Ölschützer
1964-1968

Josef Sampl
1943-1945

Thomas Olschützer
1945-1948

Andrä Dornauer
1948-1963

Thomas Olschützer
1964-1968

Josef Schiefer
1968-1990

Kocher Johann
1990-2000

Santner Peter
Seit 2000

Im Oktober 1906 rief der damalige Bürgermeister von Thomatal, der Sauschneider Martin Jobst, alle an der Feuerwehrsache interessierten Männer des Ortes zusammen und unterbreitete ihnen die Absicht von der Gründung einer freiwilligen Feuerwehr.

27 Mann waren es, die sich sofort zum Beitritt bereit erklärten.
Die alte, vorhandene Fahrspritze wurde instand gesetzt, Schlauchmaterial kaufte man ebenso an wie kurz darauf eine neue Abprotzspritze.
Dank dieser Ausrüstung und fortschreitender Ausbildung konnte die junge Wehr im Mai 1908 beim Brand des Fötschlgutes in Gruben durch tatkräftiges und schnelles Eingreifen eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern.
Noch im selben Jahr errichtete die Wehr einen Schlauchturm und kaufte eine vierteilige Steckleiter, bereits ein Jahr zuvor war die bis 1991 einzige Fahne angeschafft worden.

Der Erste Weltkrieg kostete zehn Mitgliedern der Wehr das Leben; trotz größter Schwierigkeiten konnte jedoch auch über die Kriegsjahre hinweg das Feuerwehrwesen aufrechterhalten werden.
1920 verfügte die Wehr immerhin über 28 Aktive Mitglieder.
Nach Beseitigung der ärgsten Kriegswunden verbesserte man die Wasserversorgung in Thomatal durch Anlegen eines neuen Feuerlöschteiches, Einzelgehöfte und Ortschaften erhielten Krückenspritzen.
1926 konnte die Wehr dank kräftiger Unterstützung der Gemeinde die erste Zweitakt- Motorspritze ankaufen,
der 1942 eine zweite Pumpe folgte.

In Bundschuh fand am 22. Mai 1932 die Gründung des Löschzuges statt, der bis 1980 als Löschgruppe bestand.
Die "Fürst zu Schwarzenberg´sche Forstverwaltung Ramingstein" stellte eine in ihrem Werksgebäude in Bundschuh deponierte Handdruck- Feuerspritze zur Verfügung.
Der Zug unter der Führung von Ernst Langer umfasste damals 13 Mann.

Nach dem Zweiten Weltkrieg dauerte es bis zum Jahr 1956, ehe eine Neuanschaffung getätigt werden konnte: ein alter Jeep wurde nun als erstes Einsatzfahrzeug in Dienst genommen.
Zwei Jahre darauf wurde die Ausrüstung um eine Rosenbauer VW- Pumpe erweitert und
1967 kam schließlich ein Kleinlöschfahrzeug der Marke VW-Bus T1 in die 1965 im Gemeindehaus eingerichtete Zeugstätte der Freiwillen Feuerwehr Thomatal.

1981 wurde ein weiteres KLF der Marke Merzedes Benz 308 angeschafft.
Für dieses Auto wurde zusätzlich eine zweite Tragkraftspritze Marke Ziegler und drei Stück Atemschutzgeräte gekauft.
Im Jahre 1998 wurde die VW-Pumpe außer Funktion gesetzt und durch eine moderne Fox-Rosenbauer ersetzt.
Durch die immer umfassender werdende Ausrüstung wurde im Jahre 2004 der VW-Bus aus dem Feuerwehrdienst genommen und durch ein LF-W Marke Iveco ersetzt.

Die Wehr zählt heute 55 aktive Mitglieder, davon 3 Frauen.

Ihren bisher umfangreichsten Einsatz musste die Feuerwehr im Jahre 1965 absolvieren, als ein großes Hochwasser mehrere Brücken und Straßenabschnitte zerstörte.

Die Gemeinde ist in die Katastralgemeinden Thomatal und Bundschuh aufgeteilt, hat eine Fläche von 75,6 km²,
ist in die Ortschaften Fegendorf, Ganslberg, Thomatal, Gruben, Schmalzermoos, Bundschuh und Schönfeld aufgeteilt und zählt laut letzter Volkszählung im Jahr 2001 einen Einwohnerstand von 341 Einwohner mit Hauptwohnsitz. Per Stichtag 30.7.2004 sind in der Gemeinde Thomatal 339 Einwohner mit Hauptwohnsitz und 43 Einwohner mit Zweitwohnsitz gemeldet.
Die Einwohner teilen sich auf in 107 Haushalte, bei insgesamt ca. 125 (Wohn-)Objekten aufgrund der Zweitwohnhäuser.
Von diesen Objekten sind 21 als Voll- bzw. Nebenerwerbsbauernhöfe geführt.
Den Schutz der Feuerwehr brauchen ferner 1 Hotel, 5 Gaststätten bzw. Pensionen, 2 Holzverarbeitende Betriebe, die Volksschule, der Kindergarten und die Kirche.